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SizefotoPassbilder und Ausweisfotos, auf den Millimeter gemessen

Passbild Größe und Format: 35 x 45 mm, Pixel und digitales Foto

6 Minuten Lesezeit

Ein Passbild misst 3,5 x 4,5 cm, das Gesicht 32 bis 36 mm. Seit Mai 2025 nimmt die Behörde nur noch digitale Passbilder an. Was das fürs Selbermachen bedeutet.

Ein Passbild für Reisepass und Personalausweis misst 35 x 45 mm im Hochformat, ohne Rand, und das Gesicht ist vom Kinn bis zum Scheitel 32 bis 36 mm hoch. Seit dem 1. Mai 2025 reicht aber das richtige Format allein nicht mehr: Für Pass und Ausweis „sind künftig ausschließlich digitale biometrische Lichtbilder zulässig“, aufgenommen im Amt oder bei einem registrierten Fotodienstleister (Personalausweisportal).

Die Maße auf einen Blick

| Angabe | Wert | |---|---| | Format | 35 x 45 mm (3,5 x 4,5 cm), Hochformat, ohne Rand | | In Zoll | etwa 1,38 x 1,77 Zoll | | Seitenverhältnis | 7 : 9 | | Gesichtshöhe (Kinn bis Scheitel) | 32 bis 36 mm, also 70 bis 80 % der Bildhöhe | | Kinder bis 9 Jahre | 22 bis 36 mm (50 bis 80 %) | | Hintergrund | einfarbig, vorzugsweise hellgrau, ohne Schatten | | Farbe | digitale Lichtbilder nur in Farbe |

Die Werte stammen aus der Lichtbild-Schablone und der Fotomustertafel des Bundesinnenministeriums (Schablone, Fotomustertafel).

Was sich im Mai 2025 geändert hat

Bis April 2025 brachte man ein ausgedrucktes Passbild mit ins Bürgeramt. Seitdem gibt es für Reisepass, Personalausweis, elektronischen Aufenthaltstitel und die Reiseausweise für Ausländer nur noch zwei Wege:

  1. Im Amt. Die Behörde nimmt das Bild selbst auf. Nutzt sie das System PointID der Bundesdruckerei, kostet das 6 Euro pro Lichtbild.
  2. Beim Fotodienstleister. Ein registriertes Fotostudio oder ein Drogeriemarkt nimmt das Bild neu auf und überträgt es über eine zertifizierte, verschlüsselte Cloud. Sie bekommen einen Ausdruck mit einem Data-Matrix-Code, der ähnlich wie ein QR-Code aussieht. Im Amt wird dieser Code gescannt, damit das Bild aus der Cloud abgerufen werden kann.

Die Übergangsregel, nach der Kommunen in Ausnahmefällen noch Papierbilder annehmen durften, lief am 31. Juli 2025 aus. Ein ausgedrucktes Foto reicht für Pass und Ausweis seitdem nicht mehr.

Passbild selber machen: erlaubt?

Für Pass und Ausweis in Deutschland: nein. Das Personalausweisportal spricht ausdrücklich von dem „von einem registrierten Fotodienstleister neu aufgenommenen Lichtbild“. Ein Foto vom eigenen Handy kann weder ein Fotostudio noch das Amt in die Cloud übernehmen, auch wenn alle Maße stimmen.

Das bedeutet nicht, dass ein selbst gemachtes Passbild nirgends mehr gebraucht wird. Es bleibt sinnvoll:

  • für Visumanträge anderer Länder, die oft eigene Formate verlangen (siehe Passbild und Visumfoto);
  • für Anträge bei deutschen Auslandsvertretungen, die laut BMI bis zur Ausstattung mit eigener Technik noch Papierfotos im Format 45 x 35 mm annehmen dürfen;
  • für Bewerbungen, Vereins- und Studierendenausweise, bei denen in der Regel keine biometrische Prüfung stattfindet;
  • als Probe vor dem Termin: Mit unserem Werkzeug sehen Sie vorab, ob Brille, Frisur und Kleidung zur Fotomustertafel passen.

Der Führerschein steht nicht auf der Liste der Dokumente, für die seit Mai 2025 nur noch digitale Bilder gelten. Welche Form Ihre Führerscheinstelle verlangt, erfahren Sie direkt dort.

Was außer den Maßen geprüft wird

Auch beim digitalen Passbild gelten die bekannten biometrischen Regeln der Fotomustertafel:

  • Blick und Kopf: gerade in die Kamera, Kopf mittig und nicht gedreht oder geneigt, Mund geschlossen, neutraler Ausdruck;
  • Gesicht: von der Kinnspitze bis zum Scheitel zu sehen, beide Gesichtshälften deutlich erkennbar;
  • Brille: erlaubt, wenn die Augen klar zu sehen sind und die Gläser nicht spiegeln;
  • Kopfbedeckung: nur aus religiösen Gründen, und dann muss das Gesicht von der Kinnunterkante bis zur Stirn ohne Schatten sichtbar bleiben.

Für Kinder gibt es Erleichterungen: Bis zum sechsten Geburtstag sind Abweichungen bei Kopfhaltung, Ausdruck und Blickrichtung erlaubt, und für Kinder bis fünf Jahre findet keine biometrische Eignungsprüfung statt.

Wie viele Pixel braucht ein Passbild?

Für Pass und Ausweis müssen Sie keine Datei liefern, die Übertragung übernimmt der Fotodienstleister. Die Pixelfrage stellt sich nur, wenn Sie das Bild selbst als Datei brauchen, etwa für ein Online-Visum.

Die Rechnung: 35 x 45 mm bei 300 dpi ergeben rund 413 x 531 Pixel. Das ist die übliche Druckauflösung für Fotopapier. Ein Handyfoto hat ein Vielfaches davon, die Auflösung ist also fast nie das Problem. Problematisch sind drei andere Dinge:

  • Seitenverhältnis. Handys fotografieren meist im Format 3:4. Ein Passbild hat 7:9 und ist damit etwas breiter, deshalb geht beim Zuschneiden oben oder unten Bild verloren.
  • Kompression. Wer das Foto per Messenger verschickt, bekommt eine stark verkleinerte, verwaschene Datei zurück.
  • Online-Portale anderer Länder verlangen eigene Pixelmaße und Dateigrößen. Die wichtigsten stehen in Passbild und Visumfoto: was sich unterscheidet.

Passbild drucken: 10 x 15 cm statt Einzelbild

Wo ein Papierbild noch gefragt ist, lohnt sich ein Abzug im Format 10 x 15 cm mit mehreren Passbildern nebeneinander. Unser Werkzeug legt dafür einen Druckbogen mit 300 dpi an, den Sie an der Fotostation in der Drogerie oder zu Hause auf Fotopapier ausdrucken. Wichtig ist, beim Druck „ohne Skalierung“ oder „100 %“ zu wählen, sonst stimmt die Gesichtshöhe nicht mehr.

Kurz zusammengefasst

Die Maße sind seit Jahren gleich: 35 x 45 mm, Gesicht 32 bis 36 mm, heller Hintergrund. Neu ist der Weg. Für deutsche Pässe und Ausweise entsteht das Bild seit Mai 2025 im Amt oder beim registrierten Fotodienstleister, und der Data-Matrix-Code ersetzt das ausgedruckte Foto. Alle Anforderungen mit Quellen finden Sie auf der Seite Anforderungen an das Passbild in Deutschland, die Begriffe rund um Kopfhöhe und Augenlinie in Passbild-Maße erklärt.

Fragen

Wie groß ist ein Passbild?

35 mm breit und 45 mm hoch, also 3,5 x 4,5 cm im Hochformat, ohne Rand. Das Gesicht soll vom Kinn bis zum Scheitel 32 bis 36 mm hoch sein.

Darf ich mein Passbild selber machen?

Für Reisepass und Personalausweis in Deutschland nicht mehr. Seit dem 1. Mai 2025 sind nur digitale Lichtbilder zulässig, die im Amt oder bei einem registrierten Fotodienstleister neu aufgenommen werden. Ein Handyfoto lässt sich dort nicht einreichen.

Was kostet das Passbild im Bürgeramt?

Wenn die Behörde das Aufnahmesystem PointID der Bundesdruckerei nutzt, 6 Euro pro Lichtbild. Die Preise von Fotostudios und Drogeriemärkten legen diese selbst fest.

Wie viele Pixel hat ein Passbild?

Für Pass und Ausweis müssen Sie keine Datei liefern, der Fotodienstleister überträgt das Bild selbst. Brauchen Sie die Datei für einen anderen Zweck, entsprechen 35 x 45 mm bei 300 dpi rund 413 x 531 Pixeln.

Welches Seitenverhältnis hat ein Passbild?

35 zu 45, also 7 zu 9. Ein Bild im Format 3:4 vom Handy muss deshalb oben oder unten beschnitten werden.

Redaktion: Mehmet Apaydın (Xenit)Wie wir unsere Zahlen prüfen

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